„Wirtschaftsflüchtlinge“ und Weltwirtschaftsprofiteure

Wieder einmal wird der neunmalkluge und verächtliche Begriff „Wirtschaftsflüchtlinge“ in die Asyl-Debatte eingebracht. Diesmal von Gerd Landsberg, Geschäftsführer des Städtetages, wie in der WZ vom 05.01.2015 berichtet wurde.

Wenn wir von Fliehenden aus den sog. „Entwicklungsländern“ reden, hat die Armut ihrer Herkunftsländer sehr viel mit uns zu tun – mit unserem Lebensstandard. Denn mit jeder Tasse Kaffee und mit vielen Kleidungsstücken profitieren wir von der neokolonialen ungerechten Weltwirtschaft. „Unsere“ Konzerne und „unsere“ Regierungen sorgen mit allen Mitteln dafür, dass die armen Länder arm bleiben. Bei einer einigermaßen gerechten Weltwirtschaft müssten die Produkte aus den arm gehaltenen Ländern oft das Doppelte oder noch mehr kosten.

bf

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter asylpolitik., hinweis., kommentiert. veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s