Hinweis: Hetze in Deutschland 4.0

In Deutschland ist die Hetze gegen religiöse Minderheiten wieder salonfähig. Und wird von der Politik und großen Medienhäusern als Keule gegen die angeblich so rückständigen Minderheiten schamlos missbraucht. Nach dieser Lesart importieren wir Frauenfeinde, Homophobie und Antisemitismus, die unser zuvor so reines und unschuldiges Deutschland beschmutzen.  Ja, ist klar.

Ein lesenswerter Beitrag von Frank Stauss: http://frank-stauss.de/index.php/hetze-in-deutschland-4-0/

Auch erschienen in der WZ: http://www.wz.de/home/politik/hetze-in-deutschland-40-1.2664733

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„Kafka“ – Lesetipp

Bereits schon einige Monate alt, aber immer noch sehr aktuell und vor allem sehr lesenswert, ist die Kolumne von Carolin Emcke mit dem Titel „Kafka“:

Europas Flüchtlingspolitik folgt einer paradoxen Dramaturgie: Die Tür bleibt offen – aber niemand kann sie mehr erreichen. Jetzt werden auch noch Hotspots in Libyen diskutiert.

Die ganze Kolumne gibt es auf: http://www.sueddeutsche.de/politik/kolumne-kafka-1.3616358

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Wütende Frau mit Migrationshintergrund – Lesetipp!

Als Fünfjährige kam ich illegal nach Deutschland. Bis heute haftet mir das Stigma „Flüchtling“ an, aber mittlerweile bin ich soweit, sogar AfD-Sympathisanten zu umarmen.

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EU – Agrarpolitik ist eine zentrale Fluchtursache

In der WZ vom 17.01.2018 kommentiert Stefan Vetter die sinkende Zahl der in Deutschland registrierten Asylbewerber. Beim Thema der Bekämpfung der Fluchtursachen kritisiert er zu Recht die jetzige EU-Agrarpolitik, die afrikanischen Bauern keine Chance lässt, sich am Markt zu behaupten, da sie durch subventionierte Billignahrung aus Europa kaputt gemacht werden. Diese EU – Strategie der Markteroberung zerstört die Lebensbedingungen dieser Bauern in ihrem Heimatland, so dass nicht wenige von ihnen keinen Ausweg mehr sehen als nach Europa zu gehen. Die für diese – am Profit ausgerichtete – Strategie verantwortlichen Konzerne und Politiker produzieren also eine der zentralen Fluchtursachen. Wer geht dagegen vor? Mit Worten immerhin Herr Stefan Vetter. Danke.

bf

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Ausstellung: Abschlussveranstaltung

Am Sonntag, 07.01.2018, findet um 18 Uhr im Café ADA (Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal) eine Abschlussveranstaltung zu der von uns präsentierten ProAsyl-Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ statt.

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Selbstorganisation der Abgeschobenen verweigert europäisches Geld

Nach demütigenden und oft gewaltsam durchgeführten Abschiebungen aus Deutschland, wo sie als Kriegsflüchtlinge aus Sierra Leone viele Jahre lebten, fanden sich Hunderte Abgeschobene in den frühen 2000er-Jahren auf den Straßen von Freetown wieder – mittellos, stigmatisiert, von ihren Familien isoliert. Manche versuchten, sich das Leben zu nehmen, glitten in Depressionen und Drogen ab. Einigen jedoch gelang es, mit dem Unerträglichen umzugehen, indem sie sich gegenseitig Halt gaben. Sie begannen, über ihre Kriminalisierung und die Praxis der europäischen Abschottungspolitik zu sprechen.

Heute ist ihr Netzwerk Network of Ex-Asylum Seekers (NEAS) ein Anlaufpunkt für neue Abgeschobene. Jüngst trat plötzlich die staatliche Entwicklungszusammenarbeit in Form der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) auf den Plan: NEAS sollte bei einem Reintegrationsprogramm kooperieren und damit Teil der europäischen Abschottungspolitik werden. Gelder wurden in Aussicht gestellt. Die Aktivisten von NEAS lehnten ab. Ein Nein, um weiterhin ihr Konzept gelebter Solidarität mit einer Kritik an menschenunwürdigen Lebensverhältnissen verbinden zu können.

www.medico.de/sierra-leone

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Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ im Café ADA [2.12.17 – 7.1.18]

Ausstellung_ADA_2017

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