kmii präsentiert: „Asyl ist Menschenrecht“

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Frohe Weihnachten!

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Wer von Trumps Mauer spricht, kann von der europäischen nicht schweigen

Hier der Hinweis auf einen lesenswerten Kommentar aus der taz:

https://www.taz.de/Kommentar-Europas-Fluechtlingspolitik/!5355142/

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Beobachtung

Der Kolonialismus war ein Menschheitsverbrechen. Ich will keinen Vergleich mit dem Holocaust und den sonstigen Naziverbrechen anstellen. Dennoch stelle ich fest, dass in Deutschland – mit großer Verspätung, aber letzten Endes dann doch – eine relativ breite kritische Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen stattgefunden hat. Eine kritische Beschäftigung mit dem Kolonialismus findet in Deutschland sehr wenig und sehr spät statt. Der Autor des Berichts über die Berliner Ausstellung „Deutscher Kolonialismus…“ spottet – zu Recht – über eine DDR-Schlagzeile von 1961: sinngemäß: Die Mörder von Lumumba sitzen in Bonn. Dennoch war es nicht so einfach. Die DR Kongo – davor belgische Kolonie – wurde 1960 unabhängig. Diese offizielle Unabhängigkeit war in den meisten Ex-Kolonien der Schritt vom Kolonialismus zum Neokolonialismus. Denn den Kolonialmächten gelang es fast immer, einheimische Eliten an die Regierung zu bringen, die ihnen auch über die Unabhängigkeit hinaus treu ergeben waren. Allerdings wollte der kongolesische Politiker Patrice Lumamba bei diesem „Spiel“ nicht mitmachen und vertrat seine Position in allen seinen Reden sehr offen. Dies war sein Todesurteil. Der belgische Geheimdienst und der CIA organisierten seine Ermordung. Die BRD hat diesen Mord nicht angeordnet. Dennoch gehört es zum Kontext, dass Belgien und USA aus BRD-Sicht befreundete Länder waren und es keinerlei Proteste der BRD gab. Und es gehört zum Kontext, dass wir durch billige Preise für Kaffee, Ananas, aber auch Coltan u.ä. vom Neokolonialismus bis heute profitieren.

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RiBeL unterstützt kmii-Plakat-Aktion

Vielen Dank an RiBeL für die Unterstützung unserer Aktion: https://ribelwuppertal.wordpress.com/2016/09/06/geiz-ungeil/

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kmii-Plakat-Aktion: Unser Konsum schafft Fluchtursachen!

 [unterstützt von RiBeL]

Geiz ist gar nicht mal so geil…

 …denn damit treiben wir Menschen in die Flucht

Wenn wir Lebensmittel, technische Geräte oder Kleidung einkaufen, dann achten wir nicht nur auf den guten Geschmack oder das Aussehen: es soll auch möglichst billig sein. Das klappt in Deutschland sehr gut, denn viele Geschäfte und Onlineshops bieten uns Sonderangebote und Dauertiefpreise.

Das Einkaufen zu niedrigen Preisen ist möglich, weil viele westliche Konzerne ihre Produkte in fernen Ländern produzieren lassen. Hier interessiert es keinen, dass Menschen von ihrem Lohn nicht leben können, die Arbeitsbedingungen lebensgefährlich sind oder Wasserquellen nur noch für die Produktion und nicht von den Menschen selbst genutzt werden dürfen. Dies sind nur einige Beispiele für Bedingungen, die dafür sorgen, dass die Konzerne viel Geld sparen und damit mehr produzieren können und wir uns über billige Angebote freuen können. Gleichzeitig zerstören diese Bedingungen die Lebensgrundlage mehrerer Millionen Menschen. Weiterlesen

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Protestaktion gegen „EU-Türkei-Deal“

„Der EU-Türkei-Deal trat am 20. März 2016 in Kraft. Bereits in kürzester Zeit führte er zu massivem Unrecht gegenüber Schutzsuchenden und gravierenden Verletzungen der Europäischen Menschenrechtskonvention. Flüchtlinge werden systematisch inhaftiert und vom EU-Gebiet aus ohne Prüfung ihrer Asylgründe in die Türkei abgeschoben. Schutz haben sie auch dort kaum zu erwarten. PRO ASYL ist seit vielen Jahren in der Ägäis aktiv. Recherchen nach Umsetzung des Türkei-Deals zeigen dramatische Ergebnisse.“ (Quelle: proasyl.de)

Hier ist eine Teilnahme an der Online-Protestaktion von ProAsyl gegen den EU-Türkei-Deal möglich: https://www.proasyl.de/thema/eu-tuerkei-deal/#content

hvm

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